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:: PRESSEBERICHTE ZUM THEMA QUERSCHNITTSLÄHMUNG NACH SPRITZE ::
Auf einen Blick v. 25.03.2010 - "Ich sollte nur eine Spritze bekommen - jetzt bin ich gelähmt"
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Ich sollte nur eine Spritze bekommen – jetzt bin ich gelähmt |
Marl Aktuell vom 20.02.2010 - Nach Spritze im Rollstuhl
Haltern. Wenn Andrea D. an die letzte Woche zurückdenkt, dann ist sie nur noch traurig. Die lebenslustige Frau ist von allen Aktivitäten ausgeschlossen. Sie ist von der Hüfte an querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl, seit sie in einem Krankenhaus im Kreis eine Betäubungsspritze erhielt.
Ihr Leben wurde von einem Moment auf den anderen Moment auf den Kopf gestellt. „Ich hatte zehn Kilogramm abgenommen und ständig Bauchschmerzen. Im Krankenhaus wurde ich aber erst gar nicht behandelt. Und dann falsch“, beklagt die Halternerin.
Nach einer misslungenen Leberbiopsie musste sie notoperiert werden, erst hier wurde ein Darmverschluss festgestellt. Zu diesem Zeitpunkt lag sie bereits drei Wochen im Krankenhaus. Um den Darm wieder in Schwung zu bringen, setzten die Ärzte eine Betäubung, eine Periduralanästhesie (PDA). Seit dem sitzt sie im Rollstuhl.
„Die PDA war überflüssig, jedenfalls falsch gesetzt“, meint der Marler Arzthaftungsexperte Stefan Hermann, der jetzt Klage eingereicht hat. Das Gericht hat in einem ersten Schritt einen Schaden von rund 600.000 Euro bestätigt (LG Essen 1 O 179/09). Ob dieser auf einen Behandlungsfehler zurückzuführen ist, soll jetzt ein Sachverständiger prüfen.
Verärgert sind Patientenanwalt und Patientin über die Reaktion des Krankenhauses: „Obwohl die Querschnittslähmung durch unabhängige Ärzte eindeutig bescheinigt wurde, wird behauptet, meine Mandantin könne wieder aufstehen und laufen, sie es nur wolle. Das ist unfassbar!“, entrüstet sich Stefan Hermann.
Glücksrevue vom 12.08.2009 - „Unfähige Mediziner haben mein Leben zerstört!“
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Andrea D. liebte das Leben, war immer in Bewegung. Heute ist die 39-Jährige ohne den Beistand ihrer Mutter völlig hilflos. |
Bildzeitung (NRW) vom 26.06.2009 - Ärztepfusch? Nach Spritze im Rollstuhl
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Jetzt verklagt sie die Klink auf 1 Mio Euro Haltern - Wird diese Frau je wieder gehen können? Andrea D. (39), Mutter zweier Kinder stand fest im Leben, managte ihre Familie, den Haushalt, fuhr Motorrad, joggte. Doch dann kam der 28. Dezember 2008. An diesem Tag ging sie mit Magenschmerzen ins Krankenhaus und wurde später im Rollstuhl wieder entlassen. Jetzt verklagt sie die Klinik auf knapp eine Million Euro. Andrea D.: "Man hat mich zwei Wochen lang im Krankenhaus nicht ernstgenommen. Mein Bauch wurde immer dicker, die Schmerzen unerträglich. Ich wäre fast geplatzt, aber die Ärzte wussten nicht, was los war. Die haben mein Leben verpfuscht. Ich hatte große Angst vor dem Tod." Nach einer Leberuntersuchung ging es Andrea immer schlechter. Als die Blutwerte in den Keller gingen, entschlossen sich die Ärzte zur Not-OP am Bauch: Darmverschluss! Die Patientin:"Das ausgetretene Blut hätte mich fast vergiftet." Der medizinische Albtraum war aber noch nicht zu Ende. Um den Darmtrakt wieder in Ganz zu bringen, bekam Andrea D. eine Rückenmarks-Spritze. Seitdem kann sie nicht mehr laufen. "Ich fühle mich wie im Gefängnis, werde verrückt im Rollstuhl. Ich mag auch meinen Körper nicht mehr, aber aufgeben? Nein!" Ihr Ehemann Reinhard (45):"Wir haben das Schlafzimmer nach unten verlegt, eine Rampe in den Garten gebaut." Patientenanwalt Stfan Hermann (43, Marl): "Meine Mandantin wurde im Krankenhaus als Simulantin abgestempelt. Wir klagen auf exakt 993 700 Euro Schmerzensgeld und Folgekosten." Der ärztliche Direktor der Klinik: "Zwei Monate haben wir uns mit der Patientin beschäftigt. Dieser Fall ist ein ganz normaler Rechsstreit." |





